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Alt 20.08.2005, 16:12   #3 (permalink)
Cubey
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Man sollte frühestens ab einem Jahr anfangen, wenn es sich um einen größeren Hund handelt, erst ab 2 Jahre.

Das Nebenherlaufen am Fahrrad ist eine sehr gute Art, den Hund körperlich auszulasten und ihm Bewegung zu verschaffen. Auch kann der Hund am Rad mal so richtig rennen und Powern.

Allerdings sollte man auch hier einige Dinge beachten:

- Der Hund sollte möglichst viel im Trab laufen, schnellerer Lauf sollten kurz gehalten werden
- Der Hund sollte möglichst wenig auf Beton, sondern lieber auf Wiesen und im Wald laufen
- Man sollte den Hund die Geschwindigkeit bestimmen lassen, dazu sollte er frei laufen
- Bei längeren Touren: Pausen einlegen



Das "Fahrradfahren" macht den meisten Hunden Spaß. Natürlich ist es aber nicht für jeden Hund geeignet - besonders kleine oder gar kurzbeinige Hunde können sich da schnell überfordern und auch Probleme kriegen. Rassen wie z.B. Dackel oder Mops sollten lieber garnicht am Rad mitlaufen bzw. nur sehr kurz. Ebenso wie kranke oder alte Hunde - die Kranken sollten lieber erst garncht mitlaufen, bei den Senioren unter den Hunden kommt es auf die Gesundheit und den Bewegungsdrang an!


Bei uns gibt es ausschließlich Betonwege - wie kann ich die Pfoten meines Hundes schonen?
In solchen Fällen ist es empfehlenswert, die Pfoten zu schützen. Eincremen kann die Pfoten aber empfindlich machen, daher ist dies keine gute Idee. Besser sind da Booties (Hundeschuhe) oder ein langsam aufgebautes Training. Kennt der Hund es so, wird er kaum Probleme damit bekommen. Auf harten Wegen sollte der Hund aber keinesfalls rennen/galoppieren, da dies den Gelenken stark schaden kann.


Mein Hund ist klein/alt. Er läuft aber gern am Rad mit, leider hält er nicht lang aus. Was tun?
Bei solchen Hunden eignet sich - je nach Größe - ein Fahrradkorb oder Anhänger, wo man den Hund reinsetzen kann, wenn er nicht mehr laufen möchte. Besonders beim Anhänger bedarf es einer guten Gewöhnung daran, da einige Hunde Angst davor haben.


Ist der "Springer" für Fahrrad und Hund empfehlenswert?
Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Die Einen sind begeistert davon, während Andere damit nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich selbst halte immer noch die Variante - Leine in der Hand halten - am besten. Jedoch sollte man die Leine nie um die Hand wickeln. Ebenso sollte man sie nicht um den Lenker wickeln. Im Falle eines Unfalls oder wenn der Hund plötzlich loszieht, können beide Seiten stark verletzt werden, wenn die Leine um Hand oder Lenker gewickelt ist. Hält man sie nur in der Hand, kann man im Notfall loslassen.


Kann mein Hund eine richtige Fahrradtour mitmachen?
So geübt und ausdauernd ein Hund auch ist - eine richtige, über mehrere Tage verteilte Tour ist nichts für einen Hund. Doch das muss nicht heißen, dass er zuhause bleiben muss.
Wenn man einen Anhänger für ihn dabei hat ebenso wie Booties und der Hund wirklich geübt ist, kann er durchaus eine längere Tour mitmachen. Jedoch sollte man ihn hauptsächlich selbst die Geschwindigkeit bestimmen lassen, er sollte Booties tragen und auch öfters im Hundeanhänger mitfahren.
Man sollte auch die Bedürnisse des Hundes nicht außer acht lassen - er möchte nicht stundenlang nebenherlaufen. Daher sind Pausen wichtig, ebenso wie viel Wasser.
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Liebste Grüße von Tanja, Max und den Vierbeinern

Laky = Windhundmix-Dame aus Antalya, 3 Jahre jung

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