Wie man es am besten macht, kommt immer ganz auf den Hund und dich an!
Wenn er über 20kg wiegt und du mehr ein Fähnchen im Wind bist, als ein Fels in der Brandung dann würde ich dir von den Fahrradhalterungen generell abraten, da sie - auch wenn sie ein Stück nachgeben - doch irgendwann ein Ende haben.
Wenn du nun allerdings von deinem Hund sagen kannst, dass er in jeder Situation bei dir am Fahrrad bleibt und nicht stehen bleibt und schnüffelt, los rennt wenn ihr einem Hasen begegnet - was halt alles passieren kann... (aber mal ehrlich - wer will dafür schon seine Hände ins Feuer legen...) Der eine Hund jagt, der andere bleibt zum schnüffeln stehen und schon ist's passiert, dass du in hohem Bogen über oder unter dein Fahrrad fliegst...
Da meine Hündin gut 40kg wiegt habe ich meine ganz normale 3m-Lederleine, die ich in der Hand behalten kann... Sollte etwas unvorhergesehenes passieren, kann ich die Leine loslassen oder festhalten - je nach Situation. Das kann ich mit Abstandshalter nicht...!
Wenn man mag, kann man ein Stück Gummiseil ca. 30-50cm zwischen Geschirr und Leine binden, das dient dann sozusagen als Ruckdämpfer...!
Wann du mit Radfahren anfangen kannst mit einem Hund kommt auch wieder auf den Hund an... Ist er groß oder klein? Auf jeden Fall - egal ob groß oder klein - sollte man warten, bis der Hund ausgewachsen ist, besser noch ein paar Monate länger...! Ganz besonders sollte man bei großen Hunden aufpassen... Wenn man anfängt, sollte man erstmal kleine Strecken wählen - vielleicht 10 Minuten und dann erst mal langsam die Kondition steigern... Wichtig ist, dass der Hund locker nebenher TRABEN kann. Er soll nicht rennen!
Was ich generell empfehlen kann sind Geschirre statt Halsbänder! Ganz besonders zum Fahrradfahren! Da es da schon mal vorkommen kann, dass der Hund kurzweilig zieht... Ist unschön für den Hund mit Halsband!
Man sollte frühestens ab einem Jahr anfangen, wenn es sich um einen größeren Hund handelt, erst ab 2 Jahre.
Das Nebenherlaufen am Fahrrad ist eine sehr gute Art, den Hund körperlich auszulasten und ihm Bewegung zu verschaffen. Auch kann der Hund am Rad mal so richtig rennen und Powern.
Allerdings sollte man auch hier einige Dinge beachten:
- Der Hund sollte möglichst viel im Trab laufen, schnellerer Lauf sollten kurz gehalten werden
- Der Hund sollte möglichst wenig auf Beton, sondern lieber auf Wiesen und im Wald laufen
- Man sollte den Hund die Geschwindigkeit bestimmen lassen, dazu sollte er frei laufen
- Bei längeren Touren: Pausen einlegen
Das "Fahrradfahren" macht den meisten Hunden Spaß. Natürlich ist es aber nicht für jeden Hund geeignet - besonders kleine oder gar kurzbeinige Hunde können sich da schnell überfordern und auch Probleme kriegen. Rassen wie z.B. Dackel oder Mops sollten lieber garnicht am Rad mitlaufen bzw. nur sehr kurz. Ebenso wie kranke oder alte Hunde - die Kranken sollten lieber erst garncht mitlaufen, bei den Senioren unter den Hunden kommt es auf die Gesundheit und den Bewegungsdrang an!
Bei uns gibt es ausschließlich Betonwege - wie kann ich die Pfoten meines Hundes schonen?
In solchen Fällen ist es empfehlenswert, die Pfoten zu schützen. Eincremen kann die Pfoten aber empfindlich machen, daher ist dies keine gute Idee. Besser sind da Booties (Hundeschuhe) oder ein langsam aufgebautes Training. Kennt der Hund es so, wird er kaum Probleme damit bekommen. Auf harten Wegen sollte der Hund aber keinesfalls rennen/galoppieren, da dies den Gelenken stark schaden kann.
Mein Hund ist klein/alt. Er läuft aber gern am Rad mit, leider hält er nicht lang aus. Was tun?
Bei solchen Hunden eignet sich - je nach Größe - ein Fahrradkorb oder Anhänger, wo man den Hund reinsetzen kann, wenn er nicht mehr laufen möchte. Besonders beim Anhänger bedarf es einer guten Gewöhnung daran, da einige Hunde Angst davor haben.
Ist der "Springer" für Fahrrad und Hund empfehlenswert?
Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Die Einen sind begeistert davon, während Andere damit nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich selbst halte immer noch die Variante - Leine in der Hand halten - am besten. Jedoch sollte man die Leine nie um die Hand wickeln. Ebenso sollte man sie nicht um den Lenker wickeln. Im Falle eines Unfalls oder wenn der Hund plötzlich loszieht, können beide Seiten stark verletzt werden, wenn die Leine um Hand oder Lenker gewickelt ist. Hält man sie nur in der Hand, kann man im Notfall loslassen.
Kann mein Hund eine richtige Fahrradtour mitmachen?
So geübt und ausdauernd ein Hund auch ist - eine richtige, über mehrere Tage verteilte Tour ist nichts für einen Hund. Doch das muss nicht heißen, dass er zuhause bleiben muss.
Wenn man einen Anhänger für ihn dabei hat ebenso wie Booties und der Hund wirklich geübt ist, kann er durchaus eine längere Tour mitmachen. Jedoch sollte man ihn hauptsächlich selbst die Geschwindigkeit bestimmen lassen, er sollte Booties tragen und auch öfters im Hundeanhänger mitfahren.
Man sollte auch die Bedürnisse des Hundes nicht außer acht lassen - er möchte nicht stundenlang nebenherlaufen. Daher sind Pausen wichtig, ebenso wie viel Wasser.
__________________ Liebste Grüße von Tanja, Max und den Vierbeinern
ich verstehe nicht, warum Du mit größeren Hunden erst mit 2 Jahren das Lauftraining am Fahrrad beginnen willst.
Der Hund ist ein Bewegungstier (so wie der Mensch auch mal eins war). Du mußt ja nicht gleich 40km mit dem Hund machen, eine Runde Fahrrad von 5 - 8 km ist harmlos für einen Hund.
Vielmehr vermisse ich noch einige elementare Tips.
Nicht mit dem Hund laufen, wenn es zu warm ist. Und eine Flasche Wasser dabeihaben ist auch ratsam.
Es gibt Leinen mit Ruckdämpfer, die sind schonender für die Hundegesundheit.
Der Tip, die Leine in der Hand zu halten, ist meiner Meinung nach leichtsinnig, da liegst Du schneller um, als Du gucken kannst. Ich laufe mit 2 Huskies am Rad, die Leine an der Lenkerstrebe, geht tadellos.
mit hunden fahrrad zu fahren ist eigentlich kein problem, solange man sie erst an das fahrrad gewöhnt in dem man den hund an dem fahrrad schnuppern lässt, ich habe einen hovawart, un fahre oft mit ihm fahrrad ohne abstandhalter obwohl er ziemlich groß ist und sehhhhr viel temperament hat und auch gerne anderen tieren hinterherjagt aber sobald wir fahrradfahren gibt es nur noch mich , sie, un mein fahrrad, du solltest aber auf jeden fall aufjedenfall aufpasse das der hund nicht zu schnell wird, was auf dem fahrrad manchmal echt schwer ist, den das ist nicht gut für seine Pfoten
Viel erfolg
julia
Es kommt darauf an, was groß bedeutet. Groß ist relativ. Viele "große" Hunde sind erst mit 1,5 Jahren ausgewachsen(z.B. Irischer Wolfshund) und da ist es auf jeden Fall besser bis dahin zu warten. Man kann natürlich vorher anfangen und wirklich kleine Strecken(unter 5 km) fahren, um ihn schonmal daran zu gewöhnen(umso jünger, umso schneller lernen sie ja! ). Aber ab 1,5 Jahren ist, denke ich, jeder Hund körperlich dazu fähig.