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Alt 03.01.2005, 14:43   #1 (permalink)
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Standard Offenstallhaltung

Offenstallhaltung - wollen wir doch alle?!

Für viele Selbstversorger ist die Offenstallhaltung das angestrebte Ideal. Aber wer glaubt, nun weniger Arbeit zu haben als mit dem Boxenpferd, der irrt: Ein Pferd produziert pro Tag ungefähr 55 Liter Mist (und nicht die gern in der Literatur angegebenen 35 Liter - vielleicht liegt es an der raufutterreicheren Ernährung unserer Freizeitpferde?). Eine Box ist mittels einer großen Schaufel in zehn Minuten saubergeräumt. Beim Offenstallpferd muss aber auch der Auslauf abgesammelt werden; das heißt, dass Mist zuerst aus dem Stall geräumt wird (das sind schon dieselben zehn Minuten ...) und anschließend mit anderem Gerät, je nach Bodenbeschaffenheit, in mühevoller Kleinarbeit etliche Quadratmeter Fläche nach Pferdeäpfeln abgesucht werden. Der Zeitaufwand für die Mistbeseitigung ist damit nicht geringer, sondern weitaus größer. Ähnliches gilt für das Füttern: sei es, dass die Offenstallpferde Eimer umgehängt bekommen, zum Fressen angebunden oder durch Stangen auseinandergesperrt werden - wenn das Füttern nicht gerade von einer Computeranlage vollautomatisch in Fressständen übernommen wird, dauert es länger als die Fahrt mit dem Futterwagen durch eine Stallgasse, denn anschließend müssen alle Pferde wieder losgebunden oder von Eimern befreit werden.

Da jedes Pferd vergleichsweise mehr Grundfläche benutzt als bei herkömmlicher Stallhaltung, muss grundsätzlich von höheren Kosten für das gepachtete, entsprechend dimensionierte Gelände ausgegangen werden.

Offenstallhaltung bedeutet außerdem viel Drecksarbeit. Schwere Mistkarren wollen durch schlammige Ausläufe gezerrt werden. Schnee deckt den frischen Mist zu und lässt Pferdehalterinnen zu Wünschelrutengängerinnen werden. Frost zwingt dazu, Pferdeäpfel mit dem Vorschlaghammer abzubauen, sehr zum Erstaunen vorbeiziehender Spaziergänger. Mein Nachbar der Hannoveranerzüchter fragte im Winter immer schmunzelnd über den Zaun: „Na, suchen Sie wieder nach Gold?“ Wind behindert das Fegen. Sind Sie mit allem endlich fertig, sehen Sie gerade noch, wie Ihre Flicka sich schnell neu mit frischem Lehm einpackt, ist sie doch gestern daraufhin ohne Reiten davongekommen.

Und trotzdem: hier im Offenstall entwickelt Ihr Pferd am schnellsten und nachhaltigsten die Intelligenz, sich zielgerichtet im Lehm zu rollen, die Sicherheit, von selbst über eine Plastikplane zu marschieren oder einen Gymnastikball bewusst und regelrecht schadenfroh hinter ranghöheren, aber ängstlicheren Pferden herzutreiben. Ein großer Teil der Umwelt kann immer wahrgenommen werden, und Pferde können sich in ihrem Begreifen von Ursachen und Wirkungen spürbar besser entwickeln.

Quelle:www.offenstallhaltung.net
__________________
Mfg
Caro
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Alt 15.08.2005, 13:44   #2 (permalink)
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Ja das stimmt. Meine Freundin hat einen Offenstall, in dem auch mein Pferd steht. Ich helfe ihr fast jeden tag beim ausmisten usw... im sommer geht es ja noch . Aber im Winter ist es oft der Horror. Das wasser in den Tränken friert die ganze zeit ein, die pferdeäpfel bringt man auch manchmal mit einem vorschlaghammer fast nicht weg und es ist kalt .... arschkalt.....
aber troz allem macht es mir spass und die pferde fühlen sich sichtlich wohl.

LG Verena
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Alt 08.10.2005, 12:49   #3 (permalink)
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Ich habe mein pferd seit 5 jahren und habe es seit 4 Jahren in Offensallhaltung, vorher stand sie in der Box, war kaum zu reiten und völlig nervös, hat nur gewebt und und und
Seitdem ich sie im Offenstall habe ist ie sowas von ausgeglichen und entspannt, man kann nur mit Strick und Halfter ausreiten, was vorher überhaupt nich möglich war.

Also ich finde es viel leichter sie im Offenstall zu haben, klar im Winter ist es kalt und die Arbeit bringt kein Spaß aber man braucht kein schlechtes gewissen haben wenn du mal einen tag nicht kommen kannst, das pdferd hat bewegung auf der Wiede und hat 24 stunden kontakt zu anderen Pferden.

es sollte vielmehr offenstallhaltung geben!!!

GAnz liebe Grüsse

Blondi
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Alt 14.11.2005, 18:53   #4 (permalink)
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Benutzerbild von rolly129
 
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hi
also mein Pferd lebt auch in einem offenstall und es fühlt sich viel wohler dort denn ich finde das dort mehr Frischluft rein kommt und die temparatur fast wie draußen ist.
Aber Pferde sollten im Winter dann natürlich eine decke tragen wenn sie geschoren wurden!!!!!!
__________________
lg.Röllchen

www.Pferde-Zeichnungen.de

rolly129 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2005, 09:11   #5 (permalink)
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Wenn sie geschoren werden, dann müssen sie ja auch meist weiter kräftig arbeiten...
Und wenn sie verschwitzt sind, dann sollte man sie sowieso eher eindecken, bzw regelmässig eindecken, damit das Winterfell sich nicht soo ausprägt ^^

Aber es ist wirklich die beste Art, sein Pferd zu halten Wenn auch nicht die bequemste
__________________
Mfg
Caro
Chiva ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2006, 10:07   #6 (permalink)
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Benutzerbild von JeyJey
 
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Ich hab zwar kein eigenes Pferd, aber wenn ich eins hätte, würde ich es auf jeden Fall in einem Offenstall halten. Das ist einfach das artgerechteste für die Pferde.
JeyJey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2006, 18:51   #7 (permalink)
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Hey!
Meine drei Pferde stehen auch im "offen Stall" aber der offen Stall ist fast so groß wie eine Weide! Von Frühling bis August stehen sie nur draußen! Der offen Stall ist nicht umbidingt mehr Arbeit, am besten geht es einfach mit einem Rechen die Fläche abzuhacken! Wenn der Untergrund sehr locker und uneben ist hilf es manchmal ihn aufzuschütten und richtig fest zu machen (mit einer Rüttelplatte)! Mit dem Füttern ist immer schwierig wenn sie das von Anfang an nicht gewohnt sind! Meine Pferde (Mutter, VAter , Tochter) haben ihre eigene Rangordnung erstellt und ich konnte zehn Eimer hinstellen sie fressen doch jeder nur aus einem!
Lieben Gruß
Aentz ist offline   Mit Zitat antworten
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