Mäuse im Überfluss
Hallo, liebe Amilla-Gemeinde,
wir sind seit ca. 3 Jahren Besitzer einer tollen Tiger-Katze, die wir aus dem Tierheim geholt haben, sie war laut Tierarzt damals etwa 6 Jahre alt. Hat sich ganz problemlos eingelebt, wir lieben sie sehr und sie uns. Sie ist Freigängerin, hat eine Katzenklappe im Keller, ein traumhaftes Katzenleben. Problem: Ihr Bedürfnis, uns mit kleinen Geschenken in Form von Mäusen u. Ä. ihre Liebe zu zeigen, wird immer größer, allmählich herrscht Terror. Manchmal Mäuse im Stundentakt, Vögel jeder Größe (dabei ist die Katze selbst wirklich nur eine "halbe Portion", wie man so schön sagt), und neuerdings Ratten jeden Alters (wir leben in einem Wohngebiet am Waldrand). Es macht keinen Spaß mehr...
Sicherlich haben wir anfangs einen Riesenfehler gemacht: Als sie mit ihren Viechern kam, wurde das von der Familie mehr oder weniger neutral begutachtet, sie hat dann auch durchaus mal danach ihr Näpfchen gefüllt bekommen, wir haben sie wohl wirklich komplett falsch konditioniert.
Meine Frage also an echte Katzenkenner: Ist es möglich, ihr das noch abzugewöhnen oder es zumindest einzuschränken. Meine Idee ist, sie bei Anschleppen eines Viehs mit einem klaren NEIN vor die Tür zu setzen.
Man könnte natürlich auch einfach die Klappe zumachen, so dass sie gar nicht mehr raus kann, bzw. nur durch Haus- oder Terrassentür, aber ich fürchte, das bringen wir nicht übers Herz. Die Tierheimleute meinten damals, sie sei sicherlich Freigängerin gewesen und leide sehr unter dem Eingesperrtsein. (Wahrscheinlich ist sie im Tierheim gelandet, weil ihre vorherigen Herrchen das Bombardement mit Viechern nicht ausgehalten haben, haha...!
Ich hoffe auf Tipps, bin gespannt...
Aquino
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