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Alt 08.01.2005, 16:31   #1 (permalink)
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Standard Tipps zur Erziehung von Hunden

Tipps zur Erziehung

Hunde, die lange im Tierheim waren und noch nie in der Wohnung oder im Haus mit Menschen gelebt haben, kennen natürlich auch deren Regeln noch nicht. Sie müssen lernen, dass ihr Geschäft nach draußen gehört und dass sich nicht alles zum Fressen und Zerkauen eignet.

Stubenreinheit
Versuchen Sie von Anfang an, dem Hund zuvor zu kommen, indem Sie sehr oft mit ihm rausgehen, am besten alle 1-2 Stunden, bei Welpen evtl. noch öfter. Verrichtet der Hund sein Geschäft, sofort eine Party veranstalten, ihn also ganz doll loben und streicheln.

Passiert das Geschäft in der Wohnung und Sie erwischen den Hund, sofort laut und deutlich AUS rufen und den Hund unterbrechen. Sofort rausgehen (nicht erst saubermachen). Macht der Hund draußen zu Ende, wieder loben, loben, loben.

Erwischen Sie den Hund mal nicht bei einem Malheur, ignorieren Sie es. Machen Sie es still weg und warten Sie auf das nächste Mal.

In Härtefällen kann nachts eine Schlafbox helfen, weil Hunde ihren Schlafplatz nicht beschmutzen möchten. Das Tier wird sich melden, wenn es raus muss. Sie müssen es dann aber auch hören. Bei einem Welpen könnte man also z.B. einen Wäschekorb nehmen oder um den Schlafplatz einen Kinderlaufstall aufstellen, so dass der Welpe alleine nicht da rauskommt. Da das Tier seinen Schlafplatz nicht beschmutzen möchte, wird es unruhig werden, wenn es raus muss. So können Sie dann schnell reagieren und es rausbringen. Bei Erfolg natürlich wieder loben ohne Ende.

Wann soll man den Hund von der Leine lassen?
Bevor der neue Hausgenosse von der Leine darf, muss eine Bindung zu seinem neuen Menschen entstanden sein. Geben Sie dem Tier mindestens 4 Wochen dafür und beobachten Sie, ob sich ein Jagdtrieb zeigt. Üben Sie in der Zeit viel an der Laufleine mit Lob und Trockenfutter das Herkommen und Sitzen. Haben Sie den Eindruck, dass das gut klappt, gehen Sie in einen eingezäunten Auslauf und versuchen Sie es ohne Leine. Gehen Sie viel in der Umgebung mit dem Tier spazieren, damit es nach Hause findet, falls es mal abhanden kommt.

Von Anfang an
Stellen Sie für Sich von Anfang an feste Regeln auf, was der Hund darf und was nicht. Wie auch immer diese aussehen, stehen Sie konsequent dazu, vom ersten Tag an. Einmal eingebürgerte Eigenschaften lassen sich relativ schwer wieder aberziehen. Erziehen Sie mit Konsequenz aber nicht mit Härte , sondern nur über positive Verstärkung, d.h. Unerwünschtes wird mir "AUS!" oder Ignorieren untersagt und Positives wird sofort belohnt.

Hundesichere Wohnung
Denken Sie mal aus der Hundeperspektive. Was ist alles interessant und befindet sich auf Nasenhöhe? Machen Sie Ihre Wohnung so sicher wie möglich. Räumen Sie Medikamente und Reinigungsmittel weg und alle Gegenstände, die Ihnen lieb und wertvoll sind und sich zum Zerkauen eignen.

Legen Sie Kabel möglichst hinter Möbel und ziehen Sie in der Anfangszeit frei zugängliche Stecker aus der Steckdose. Lassen Sie genug hundefreundliches Spielzeug liegen und auch mal einen Kauknochen zur Abwechslung. Machen Sie einen schönen Spaziergang, bevor Sie den Hund alleine lassen und steigern Sie die Zeitspanne langsam.
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Alt 25.08.2005, 09:23   #2 (permalink)
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interessanter Beitrag SoulyMaus ...


... erfreulicherweise stellt sich bei meiner kleinen Boarder-Hündin gerade raus, dass sie sehr genau anzeigt, wann sie muss. Das scheuchte mich zwar heute frühmorgens um halb fünf mal aus dem Bett und mit ihr in den Garten, doch immerhin hatten wir bisher kein Malheur in der Wohnung. Und das mit dem "Loben" kann ich nur bestätigen. Das hat bei meinen anderen Hunden stets mehr gefruchtet, als die Taktik "red dem Hund hysterisch einen Henkel ans Ohr", wie man es oft beobachten kann


... bin gespannt, was da noch alles kommt
__________________

"... nur wer nichts macht, macht keine Fehler ..." (Socrates)
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