Vogelhaltung (Historie des Vogels)
Vogelhaltung
Historie des Hausvogels:
Der Columba livia, ein Vogel der Familie Columbidae (Taube), war möglicherweise der erste Vogel, der durch Mann gezähmt worden ist. Figurines, Mosaiken und Münzen wurden mit den gezähmten Taube seit 4500 v.C. in Mesopotamia hergestellt.
Die Haltung von Ziervögeln in der nächsten Umgebung des Menschen hat eine sehr alte Tradition. Der Reiz des Exotischen, die Vielgestaltigkeit der Vogelfamilie, ihre Gefiederfarben und Federformen und vor allem ihr Gesang und ihre Begabung zur Nachahmung machte sie vom Hofe der Incas über die Pharaonen bis zu den einfachen Bürgern des 18. Jahrhunderts zu beliebten Heimtieren. In vielen Indianersiedlungen Brasiliens gibt es auch heute handaufgezogene zahme Papageien, die mehr oder weniger frei gehalten werden. Auch bei uns finden immer mehr Liebhaber aus allen Schichten und Kreisen Gefallen an ihnen.
Jahrhundertelang hat der Mensch Vögel zu seinem Nutzen und zu seiner Freude gepflegt und den Vogelfang und die Käfighaltung nicht ernsthaft hinterfragt. "...denn sie hielt zu diesem Zwecke, zwei Kanari in der Hecke." (Wilhelm Busch). Viele in Naturschutz und Wissenschaft berühmt gewordene Leute, wie Alfred Brehm und Konrad Lorenz, kamen über die Vogelpflege und Vogelzucht in ihrer frühen Jugend zu Berufung und Engagement für die Natur.
Die Vogelpflege hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Aufschwung genommen. Die neuen Erkenntnisse lassen heute Haltungs- und Zuchterfolge auch bei heiklen und schwierigen Arten gelingen. Weltweit existieren Vereinigungen zur Betreuung der verschiedensten Vogelarten. Die ständig wachsende Literatur in Büchern und Fachzeitschriften gibt vielfältige Auskunft, und spezialisierte Fachrichtungen der Veterinärmedizin befassen sich mit Vogelkrankheiten und Vogelhaltung. Auch die Heimtierindustrie hat das Marktsegment der Vogelhaltung seit langem ausgebaut und genutzt. Leider wird jedoch den natürlichen Bedürfnissen der Vögel sehr oft zu wenig Beachtung geschenkt.
Lebensweise der Vögel:
Vögel sind gesellige, liebenswerte Hausgenossen, wenn ihre artgemäßen Bedürfnisse beachtet werden. Sie leben im Schwarm, teilweise mit lebenslanger Paarbindung. Einzelhaltung wird diesem Verhalten nicht gerecht.
Quelle: tierschutzverein-luenen.de
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Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz,
Glück und Unglück;
sie werden
durch die selben Gemütsbewegungen betroffen
wie wir.
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