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Alt 20.08.2005, 16:18   #1 (permalink)
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Standard Unverträglichkeiten beim Hund

Durch den langen Kampf und die Suche nach einem geeigneten Futter, weiß ich, wie schwer ein wirklich geeignetes Futter für empfindliche Hunde zu finden ist und schreibe hier einen Erfahrungsbericht.
LG Tanja und Laky


Im Oktober 2002 wurde Laky an uns vermittelt. Sie bekam von der Tierhilfe das gewohnte Futter mit. Ich glaube, es war Eukanuba oder Royal Canin.

Wir stellten bald langsam auf DOKO für Welpen um, damals machte ich mir ums Futter nicht die großen Sorgen und mir waren auch die Größe der Haufen egal. Danach bekam Laky erneut einen Sack DOKO, diesmal aber Active für sportliche Hunde.

Ich war der Auffassung, Pedigree sei das beste Futter überhaupt. So fing ich an, Pedigree zu füttern mit dem Ergebnis von sehr großen Haufen.

Ich lernte in meinem ersten Forum dazu und man riet mir dringend von Pedigree ab. So wechselten wir Mitte 2003 auf MeraDog und waren damit eine Weile zufrieden.
Nach einer Weile - wieder hatte ich dazugelernt - war ich der Auffassung, dass Laky MeraDog zwar verträgt, die Haufen aber kleiner sein sollten.

Ich wechselte um auf Markus-Mühle. Wir stellten zwar langsam um, aber bereits am ersten Abend und in der Nacht erbrach Laky sich mehrmals. Auch trank sie durch das Futter extrem viel. Ich dachte, das kann an der Umstellung liegen, muss aber nicht. Ich fütterte am nächsten Abend wiederum eine geringe Menge MarkusMühle hinzu. Mit dem Ergebnis, dass Laky in der Nacht fast dehydriert gestorben wäre. Sie hatte extremsten Brechdurchfall und wurde um 2 Uhr nachts in der Tierklinik behandelt. Nach einer Spritze war es dann aber auch wieder gut.
Ich war vom MarkusMühle-Futter geschockt und fütterte wieder eine Weile MeraDog, wollte aber etwas "Besseres" haben.

So wechselte ich auf das US-Futter SolidGold Wolfking und fütterte dies mit gutem Gewissen. Laky hatte wiederum große Haufen, was ich dann aber so beließ. Mir fiel aber auf, dass Laky desöfteren nachts erbrach und manchmal schleimigen Kot hatte.
Wiederum ein Wechsel, diesmal war kein MeraDog mehr da.

Ich landete bei HappyDog Premium-Croq und fütterte dieses Futter. Es wurde erstmals vom Kot her ideal vertragen. Jedoch bildete sich nach etwa 3 Wochen ein Juckreiz, der immer stärker wurde. Laky kratzte sich fast ununterbrochen, das Fell ging an manchen Stellen aus.
Schweren Herzens stellte ich erneut um.

Mein Tierarzt, den ich verzweifelt ansprach, empahl das schwedische Futter Bozita. Dies wurde vom Kot her ebenfalls super vertragen. Der Juckreiz wurde weniger, ging aber nicht weg. Ich hörte vom Erfolgsquartett bei Köbers.

Ich stellte auf Köbers um. Ich war aber zu misstrauisch, um das gesamte Quartett zu bestellen, sondern bestellte nur das Hauptfutter hiervon: Supermix GJ.
Der Kot war super. Nach 2 Wochen ging der Juckreiz weg. Nach fast 2 Monaten war er komplett verschwunden. Laky war fit wie immer, fraß das Futter gern und sah toll aus.



Ich füttere nun Köbers und werde mit Sicherheit auch mit meinen anderen Hunden dabei bleiben. Ich bin auch sonst sehr überzeugt von dem Futter und könnte mir selbst dafür in den Hintern treten, dass Laky am Anfang den Billig-Ramsch von Pedigree, Doko und Co bekommen hat.

Gerne helfe ich Menschen, deren Hund Unverträglichkeiten zeigt, weiter. Damit sie nicht den Fehler machen wie ich und ewig rumprobieren. Dabei geht es mir nicht um Reklame für mein Futter, sondern um den einzelnen Hund.


Wichtig ist, zu bedenkenwelches Futter man füttert, denn Vieles besteht schlichtweg aus Müll. Auch darf der Rohprotein-Gehalt nicht zu hoch sein.

Laky hat mir gezeigt: wenn ein Hund Unverträglichkeiten zeigt, liegt der Tod manchmal näher, als einem lieb ist. Ein Hund kann sterben, indem er Dehydriert oder keine Luft mehr vom Würgen bekommt oder sich die Haut blutig kratzt.


Zum Schluss noch zwei Sätze, die mir wichtig sind:

Es gibt nicht das Futter für Hunde, es gibt nur DAS Futter für MEINEN Hund!

Egal, um welches Futter es sich handelt - wenn der Hund es verträgt, ist es Gold wert!
__________________
Liebste Grüße von Tanja, Max und den Vierbeinern

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Geändert von Cubey (21.08.2005 um 21:39 Uhr)
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Alt 24.08.2005, 20:24   #2 (permalink)
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Was mich am Köber's Futter stört ist, dass damit geworben wird, dass 50% Frischfleisch drin ist. Das mag sich auf den ersten Blick gut lesen, aber wenn man dann bedenkt, dass Fleisch aus 80% Wasser besteht ist bei einem 10kg-Sack Futter die Rechnung folgende:

50% Fleisch wären 5kg, wenn man jetzt die 80% Feuchtigkeit abzieht, bleibt nur noch 1kg übrig und das ist doch bei 10kg Hundefutter doch schon sehr wenig wie ich finde!

Was mich noch stört ist, dass das Köber's-Futter in Deutschland hergestellt wird und hier die Tierschutzbedingungen der Schlachttiere eher bescheiden sind...! Die Tiere dürfen mit Antibiotika behandlet werden, ohne das dies einen therapeuthischen Zweck hat! Es muss keine Salmonellenfreie Produktion nachgewiesen werden, Weidehaltung ist keine Pflicht, Stroh in den Ställen auch nicht! Hüher dürfen in Käfigen gehalten werden und es dürfen ihnen die Schnäbel gekürzt werden! Das ist zum einen unnötige Tierquälerei und zum anderen möchte ich nicht, dass mein Hund Antibiotika - in welcher Form auch immer - zu sich nimmt ohne dass ich es kontorllieren kann!
Auch darf in Deutschland Abfall verwetet werden. Sprich Klauen, Federn, Hufe, Horn, Blase und Darm der Tiere und all das landet dann im Futter unserer Hunde!

Bei einem qualitativ hochwertigen Trockenfutter sollte an erster Stelle Fleisch stehen! Keine Tierischen Nebenerzeugnisse!

Der Rohprotein- und der Fettgehalt des Futters müssen auf den Hund abgestimmt sein! Wenn ein Hund Leistung bringt sei es im Sport oder mit dem Kopf oder gar beides wie beispielsweise bei Rettungshundearbeit, dann reichen 20% und 15% einfach nicht mehr!

Das beste was man Futtertechnisch tun kann ist barfen! So sehe ich das! Rohfütterung minimiert das Risiko auf Futtermittelallergien und Mangelerscheinungen!

LG binary
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Alt 24.08.2005, 22:03   #3 (permalink)
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Ich sehe es genau andersrum wie Du und bin eher ein Gegner des reinen Barfens.


Ich muss dazu sagen, dass man nicht jede Köbers-Sorte füttern sollte da Viele einen doch sehr hohen Rohproteingehalt haben. Der Gehalt sollte nicht höher als 25% sein.
Ich selbst füttere das SupermixGJ und momentan in der Handfütterung das Astor.

Ansonsten kann ich noch die Marken Luposan, Bozita/Robur (beide Deutsch) und UniQ (Dänisch) empfehlen.

Und warum kein Deutsches Futter?
Wie oft wird das US-Futter als "das Futter schlechthin" angepriesen. Extrudiertes, altgewordenes, mit Chemie versetztes Zeugs. Nee Danke, ebenso wie ich dankend vom Barfen ablehne.


Ich wollte mit diesem Beitrag auch niemals Werbung machen für Köbers, sondern einfach mal aufzeigen, wie es sein kann, wenn der Hund Unverträglichkeiten zeigt.

Wenn der Hund Unverträglichkeiten zeigt, ist es (mir zumindest) EGAL welches Futter er verträgt. Ich versuche, das Beste rauszubekommen. Wenn es nicht klappt und der Hund z.B. nur Pedigree verträgt - dann kriegt er das eben!
Das wollte ich nur damit sagen.
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Alt 24.08.2005, 22:26   #4 (permalink)
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Warum lehnst du barfen denn ab? Zu zeitaufwendig zu teuer? Das sind die einzigen Gründe, die es gibt! Denn der Hund bekommt genau das, worauf sein Verdauungstrakt ausgelegt ist Ich weiß, was der Hund frisst, was er verträgt und was nicht lässt sich schnell herausfinden und umstellen! Noch dazu ist es leichter abwechslungsreich zu gestallten, als Trockenfutter!

Wie gesagt: Für einen normalen 08/15-Familienhund wie deinen mag das zutreffend sein, dass der Rohproteingehalt nicht mehr als 25% betragen sollte! Allerdings wird einem leistungssportlichen Hund dies nicht ausreichen!! Auch die Verwertung der Stoffe ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Der eine braucht es für den anderen ist es mehr schlecht als recht... Je nachdem, was der Hundemagen des einzelnen Hundes aufnimmt und verwertet.
Wenn auf einem Futter Aktiv oder Performance draufsteht, heißt das meist nicht, dass das ein Futter für Hunde ist, die halt mal ne halbe Stunde am Fahrrad laufen sondern dass es für Hunde ist, die wirkliche körperliche und geistige Schwerstarbeit leisten!

Warum kein deutsches Futter habe ich bereits erwähnt: Ich möchte meinem Hund weder tierische Nebenerzeugnisse (das kann alles sein, wenn es als solches deklariert ist: Federn, Klauen, Blase, Darm mit Inhalt... etc.) noch Antibiotika vorsetzen! Noch dazu möchte ich, dass es auch den Tieren, die mein Hund verspeist vor ihrem Tode gut ging und ich reinen Gewissens den Napf mit gepresstem "Irgendwas" voll machen kann! Von US-Futter war hier nicht annähernd die Rede, denn die haben in etwa die gleichen Bestimmungen wie Deutschland!

Bozita (das Robur, wie auch das Original Bozita) sind nicht deutsch sondern schwedisch! Die Firma wie auch die Produktionsstätte sitzen in Schweden und produzieren dort zu deren Tierschutzbedingungen!

Auch wenn der Hund eine Futtermittelallergie hat bzw. gerade dann werde ich mich hüten Pedigree zu füttern! Sowas probiert man doch gar nicht erst aus! Hallo?

Sorry, aber wenn du barf so ablehnst, scheinst du dich noch nicht ernsthaft mit Hundeernährung beschäftigt haben! Ist nicht böse gemeint! Wenn du dies aber nachholen willst kannst du das hier soweit ich gesehen habe!
http://www.amilla.de/showthread,t-94.htm

LG binary
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Alt 24.08.2005, 22:38   #5 (permalink)
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Ich möchte mich nicht streiten, denn gerade bei dem Thema gehn die Meinungen einfach zu weit auseinander. Und ich habe mich sehr wohl mit Hundeernährung beschäftigt.

Warum Barfen nix für mich ist? Hat verschiedene Gründe:
- Hund verträgt es nicht (von daher lass ich es eh sein)
- zu zeitaufwendig
- Rest der Familie würde Amok laufen
- kenne sehr viele Hunde, die mit Barf sehr viel kürzer lebten und krank wurden, rede hierbei auch von mehreren Generationen


Und nochwas:
Mein Hund ist auch kein 0815-Familienhund und ich finde, Du urteilst etwas zu schnell der Hund macht auch sehr viel Sport, täglich mehrere Kilometer am Rad, dazu der Hundesport und das Training sowie die Ausflüge. Klar, kein Hochleistungssporthund, aber 08/15 ???


Mehr als 25% Rohproteingehalt ist das, was einen Hund auf Dauer umbringen kann.


Ich zitiere mal nen Text von einem Bekannten von mir:

Bei sehr bewegungsintensiven Hunden sollte man noch eins beachten. Leider wird oft gedacht, mein Hund ist so agil der braucht mehr Protein und man gibt es ihm.
Daraus kann aber schnell ein kreislauf werden. Ein agiler Hund wird noch zusätzlich mit Hochleistungsfutter hochgepuscht, die Folge ist dass der Körper mehr Energie erhält, die er versucht zu verbrennen. Als Folge werden solche Hund oft noch agiler und der Kreislauf ist da.
Man muss beachten dass dann solche Hochleistungssportler auch wie diese im Alter gehändelt werden müssen. Ab einem ebstimmten Alter wo die Leistung nachlässt ist dann nämlich, genau wie beim menschlichen Leistungssportler, abtrainieren angesagt, ansonsten siehts für Herz und Kreislauf schlecht aus.

Ein Hund der mit 25-28 % Protein ernährt wird, müsste ca. 10 Stunden Bewegung am Tag haben oder leistungsmäßig geführt werden, um diesen Proteinanteil überhaupt verwerten zu können.


Die größte Unsitte, ja sogar Gefahr besteht dann darin, wenn man versucht den ja so geringen Fleischanteil mit zusätzlichem Fleisch anzureichern, das Futter also "aufzubessern".
Weil man ja wie oben beschrieben falsch rechnet, erhöht sich der Proteinanteil so im Futter schnell auf über 30 %.
Und das ist für jede Niere tödlich...... Immer noch die Todesursache Nummer eins bei unseren Hunden, akutes Nierenversagen.
Das könnte der Vergangenheit angehören, wenn Halter besser informiert wäre und vor allen Dingen mal glauben, was Leute ihnen erzählen die über langjährige Erfahrung verfügen und nicht jeden Mist mitmachen, der so im Internet auf irgendwelchen "Ernährungsfachseiten" der Selbstkocher zu lesen ist.
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Somit hab ich mir die Erklärung gespart.
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Alt 25.08.2005, 00:03   #6 (permalink)
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Ich möchte mich auch nicht streiten, aber ist ein Forum nicht da um Meinungen auszutauschen?

Wenn es dein Hund nicht verträgt hat er einen - sagen wir mal seltsamen - Hundemagen oder du hast einfach etwas falsch gemacht!
Zeitaufweniger ist es! Ja... Allerdings weniger als man glaubt!
Ich kenne keinen einzigen Hund, der weniger lang gelebt hätte als ein anderer Hund! Wenn das der Fall sein sollte, muss man schon grobe Fehler gemacht haben bei der Ernährung.

08/15 war sicher nicht abwertend gemeint, so wie du es aufgefasst hast! Aber schau, ein Familienhund ist kein Arbeitshund (das eine schließt das andere natürlich nicht aus...), der täglich oder zumindest mehrmals die Woche wirklich arbeitet... Auch wenn er am Rad läuft und Ausflüge macht. Das sind Dinge die ein arbeitender Hund oft noch nebenher macht...
Meine Hündin macht ein bis dreimal die Woche Rettungshundearbeit, geht jeden Tag mehrere Kilometer Radfahren oder Joggen mit mir oder meinem Freund und bekommt auch nur ein normales Trockenfutter (Bozita Robur 27/15). An Arbeitstagen, an denen sie 2-3 Stunden gesucht hat, bekommt sie Bozita Performance 33/20. Wenn sie krank ist und sich nicht anstrengen darf bekommt sie eben in der Zeit das LowProtein 22/16 oder das Light & Sensitive 19/07. Angepasst an das, was sie leistet!

Das was deine Bekannte da geschrieben hat, ist etwas, was ich durchaus bestätigen kann. Allerdings ist hochleistung und bewegungsaktiv ein Unterschied, wie auch deine Bekannte erkannt hat. Was ich eben meinte waren nicht die bewegungsaktiven Hunde, wie vielleicht deiner, der mal am Rad mitläuft, sondern Hunde, die ARBEITEN!
In der Staffel ist ein 14 jähriger Hund, der fast täglich sucht und nicht nur Fläche sondern auch Fährte. Er geht zusätzlich Joggen (die Halterin ist eine Marathonläuferin) und das nicht wenig. Er ist topfit - wird allerdings gebarft! Würde er das nicht und wäre noch nicht in diesem Alter, so wäre er einer dieser Kandidaten, denen ich ein solches Futter täglich geben würde... Denn das ist für einen Hund wie er heute in Familien lebt eine außergewöhnliche Leistung in Bezug auf die Aktivität.

Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Hund, der 25-28% Rohprotein bekommt 10 Stunden (möchte ja mal wissen wo deine Bekannte diesen Richtwert her hat ) Bewegung braucht. Das ist Schwachsinn. Vom Körper nicht verwertete Dinge werden zum größten Teil wieder ausgeschieden...
Der Unterschied zwischen 22 und 25% Rohprotein sind dann also wieviele Stunden? 6-7? Kaum!

Das man Trockenfutter und Frischfleisch nicht zusammen füttert, dürfte klar sein! Sehe ich genauso! Allerdings erhöht sich der Proteinanteil nicht wenn man dafür den Anteil an Trockenfutter weg lässt!
Ich befolge den Rat deiner Bekannten da schon lange und höre auf die, die über Erfahrung verfügen. Das sind Menschen, die seit über 30 Jahren ihre Hunde barfen und noch keinen Hund hatten, der frühzeitig wegen falscher Ernährung gestorben ist - geschweige denn an Nierenversagen!

LG binary
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Alt 25.08.2005, 00:47   #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von binary
Ich möchte mich auch nicht streiten, aber ist ein Forum nicht da um Meinungen auszutauschen?
Klar, aber die Meinung anderer sollte auch akzeptiert werden.


Zitat:
Zitat von binary
Wenn es dein Hund nicht verträgt hat er einen - sagen wir mal seltsamen - Hundemagen oder du hast einfach etwas falsch gemacht!
Sag mir, was ich falsch gemacht haben soll? Und Ja, mein Hund ist sehr sensibel.
Dafür, dass wir ein Futter für diesen Hund gefunden haben, bin ich mein Leben lang Dankbar. Nach langem Ausprobieren. Und da kann mir kommen, wer will. Ich habe erlebt, wie mein Hund wegen einer Unverträglichkeit fast gestorben wäre und bin so unendlich Dankbar, das Köbers gefunden zu haben. Auch für meine weiteren Hunde, denn schlecht ist das Futter nunmal wirklich nicht. Und mir kommt weder Dauer-Barf noch US-Futter ins Haus. Und jede Abwechslung bedeutet für meine Hündin nur wieder Leid. Nein, Danke!


Zitat:
Zitat von binary
08/15 war sicher nicht abwertend gemeint, so wie du es aufgefasst hast! Aber schau, ein Familienhund ist kein Arbeitshund (das eine schließt das andere natürlich nicht aus...), der täglich oder zumindest mehrmals die Woche wirklich arbeitet... Auch wenn er am Rad läuft und Ausflüge macht. Das sind Dinge die ein arbeitender Hund oft noch nebenher macht...
Mein Hund bekommt ja auch kein Hochleistungsfutter oder so, aber ein "08/15-Hund" hört sich für mich so an, wie der Nachbarshund, der seine drei 20minütigen Spaziergänge am Tag macht und einmal in der Woche länger als 20min am Stück rauskommt. Nebenbei im Garten ist und so weiter.
So geht es Tausenden Hunden, sowas ist der "Familien"hund von Heute. Leider. Und Das ist mein Hund nicht.


Zitat:
Zitat von binary
Ich befolge den Rat deiner Bekannten da schon lange und höre auf die, die über Erfahrung verfügen. Das sind Menschen, die seit über 30 Jahren ihre Hunde barfen und noch keinen Hund hatten, der frühzeitig wegen falscher Ernährung gestorben ist - geschweige denn an Nierenversagen!
Ich vertraue ebenfalls auf Leute, die schon seit über 30 Jahren Züchten und über 40 Jahre Hunde halten und das, was sie sagen, auch über mehrere Generationen hinweg sehen konnten. Während alle Hunde (und ich rede nicht nur von ein oder zwei Hunden, sondern von mindestens 10 bis 20) mit jahrelangem Barf schon früh starben und Stammgäste beim TA waren, war bei TroFu-Fütterung das Gegenteil der Fall.


Aber wie bereits erwähnt: ich wollte hier nicht das Für und Wider Barf diskutieren, da gehen die Meinungen echt zu weit.
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Alt 27.08.2005, 21:05   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Cubey
Klar, aber die Meinung anderer sollte auch akzeptiert werden.
Das tu ich... Allerdings schreibe auch ich meine Meinung wenn es eine andere ist. Und das ist wohl das, was ein Forum am Leben erhält... Das ist aber nicht gegen deine Person gerichtet!


Zitat:
Sag mir, was ich falsch gemacht haben soll? Und Ja, mein Hund ist sehr sensibel.
Dafür, dass wir ein Futter für diesen Hund gefunden haben, bin ich mein Leben lang Dankbar. Nach langem Ausprobieren. Und da kann mir kommen, wer will. Ich habe erlebt, wie mein Hund wegen einer Unverträglichkeit fast gestorben wäre und bin so unendlich Dankbar, das Köbers gefunden zu haben. Auch für meine weiteren Hunde, denn schlecht ist das Futter nunmal wirklich nicht. Und mir kommt weder Dauer-Barf noch US-Futter ins Haus. Und jede Abwechslung bedeutet für meine Hündin nur wieder Leid. Nein, Danke!
Es gibt eine Reihe von Sachen, die man falsch machen kann! Das reicht vom "Hau-Ruck-Umstellen" bis hin zu Zutaten, gegen die der Hund allergische Reaktionen zeigt!
Gerade für sensible Hunde und Hunde, die allergische Reaktionen auf verschiedene Futtermittel zeigen ist das barfen die beste Methode, weil du selbst kontrollieren kannst, was in den Napf kommt!
Ich behaupte mal, dass es nahezu keinen Hund gibt, der auf alle Fleischarten allergisch ist. Wenn nun also mit einer Fleischsorte gebarft wird und eine ausgewogene, auf den Hundemagen abgestimmte Menge Gemüse ab und an etwas Getreide und mal Hüttenkäse oder Joghurt gegeben wird, dann ist da nichts, was Allergien hervorrufen kann oder eine Krankheit begünstigt! Es gibt also schlichtweg beim Barfen kein Wider für mich!
(Wenn du mir sagst, welche Symptome dein Hund gezeigt hat als ihr ihn mit barf ernährt habt, wie ihr umgestellt habt, wie ihr das Futter genau zubereitet habt und was genau darin enthalten war, dann kann ich dir sicher auch einen Tip geben, was du falsch gemacht haben könntest!?)

Wenn ich barfe, bin ich zudem nicht auf das Good Will der deutschen und US-Futtermittelhersteller angewiesen, die Inhaltsstoffe näher zu deklarieren. Genau das ist nämlich hier in Deutschland wie auch in den USA nicht verpflichtend für Futtermittelhersteller! Leider... Da können wie ich schon geschrieben habe "Tierische Nebenerzeugnisse" ALLES vom Tier sein! Klauen, Federn, Hufe, Hörner, Blase und Darm samt Inhalt, Knochen etc. Sicher alles keine hochwertige Proteinquelle!
Ob du es wohl glaubst oder nicht, doch auch ich stand auf der Suche durch den Futterdschungel nach DEM Trockenfutter für meinen Hund schon vor dem Köber's. Habe mir auch Futterproben zukommen lassen, mich ausgiebig damit beschäftigt und mich aus schon genannten Gründen (zuwenig Fleischanteil und zuviel Getreide etc.) dagegen entschieden!
Ein Hund ernährt sich vorwiegend von Fleisch und ich persönlich möchte meinem Hund das bieten, wenn es schon das für mich "bequeme" Trockenfutter sein muss!

Zitat:
Mein Hund bekommt ja auch kein Hochleistungsfutter oder so, aber ein "08/15-Hund" hört sich für mich so an, wie der Nachbarshund, der seine drei 20minütigen Spaziergänge am Tag macht und einmal in der Woche länger als 20min am Stück rauskommt. Nebenbei im Garten ist und so weiter.
So geht es Tausenden Hunden, sowas ist der "Familien"hund von Heute. Leider. Und Das ist mein Hund nicht.
Siehst du, da gehen die Deklarationen der Begriffe auseinander! Für mich ist nämlich jeder Hund, der keine Aufgabe innerhalb der Familie hat und ZUSÄTZLICH auch seine eigene Aufgabe hat ein solcher 08/15-Famlienhund und das ist nicht abwertend gemeint! Dein Hund arbeitet nicht... Er geht mit dir spazieren (...auch wenn es mal am Fahrrad ist oder länger als 20min.) aber das allein macht aus einem Hund keinen arbeitenden Hund. Verstehst du was ich meine? Er ist nicht in diesem Sinne gefordert - und da kannst du mir von noch so armen Geschöpfen erzählen, die nur 10min am Tag raus kommen! Sei mir nicht böse... Seh ich halt so!


Zitat:
Ich vertraue ebenfalls auf Leute, die schon seit über 30 Jahren Züchten und über 40 Jahre Hunde halten und das, was sie sagen, auch über mehrere Generationen hinweg sehen konnten. Während alle Hunde (und ich rede nicht nur von ein oder zwei Hunden, sondern von mindestens 10 bis 20) mit jahrelangem Barf schon früh starben und Stammgäste beim TA waren, war bei TroFu-Fütterung das Gegenteil der Fall.
Was bitte machen die mit den Hunden??? In welcher Welt lebst du bitte?

LG binary
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Alt 27.09.2005, 15:14   #9 (permalink)
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Standard Hallo Cubey

versuch es mal hier

www.hundesnacks.yatego.com

meine beiden hatten ebenfalls Stuhlgang Probleme -
die kleine machte oft 2-3 tage nicht - krämpfe und dann nur Durchfall -

die Große machte 5 x am tag mindestens -

mit dem Trockenfutter hab ichs bei allen beiden in den Griff bekommen !!-
nach 2 bzw. 3 Wochen - kann jetzt die Uhr danach stellen gg
und mit der Pubserei ist nun auch schluss

Kann nur sagen, ein versuch isses wert und gebe selbst *****
und gebe gern ein paar teuro`s mehr dafür !!!

bis denne dann mal
Magic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2005, 15:53   #10 (permalink)
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Standard

ups - eben hatte ich garnicht soviele Postings hier mit der regen Diskussion !

- von Rohfleischfütterung halte ich nicht viel -

Grund :

in unserer Familie wurden Collies und Schäferhunde gezüchtet- und daaaaamals gab es ja eigentlich noch nix - mit Hundefutter- so wie heute !!

also zum Metzger - Fleisch holen Pansen etc.

- wenn es auch im Keller zugerichtet wurde, stank trotzdem das ganze Haus danach iiiigitt !!

aber was ich eigentlich sagen wollte, das ich mich noch daran erinnern kann, das unsere hunde nicht so alt wurden, wie es heute ist !

Collies werden heute im Schnitt 11 - 13 einer hier in der nachbarschaft sogar 16 - aber mittlerweile auch schon verstorben !

Schäferhunde 10 - 13 jahre aber da gibts auch Ausnahmen !!!

Unsere Hunde wurden gerade mal 8 Jahre , Collies 6-8 -
und ich denke schon, das es weitgehend an der immer besser werdenden Ernährung für unsere Haustiere liegt !
Sicher, Hunde sind Fleischfresser ! - aber Rohfleischfresser ???

ab und an mal - ja - okay aber als tägliche Ernährung ???

Fragt mal Eure Eltern oder Großeltern ( je nach Alter der Anwesenden hier ) -
ob sie sich an Hunde in der Nachbarschaft bzw. im Ort erinnern und wie alt sie wurden !

Auch heute gibt es sie noch, auf dem Land lebenden- auf Bauernhöfen- die ihr Fressen nur vom Tisch bekommen, bzw. Reste vom Kochen oder schlachten!
- kein Vergleich zu den Hunden, die ( was für mich heute normal ist) gekauftes Futter bekommen!

Zwar stammen unsere Hunde von den Wölfen ab - aber sie sind keine -
und durch die Weiterentwicklung aller Lebewesen - sind Hunde keine Rohfleischfresser mehr!

Unsere Vorfahren haben sich auch mal vom Rohfleisch ernährt - und wurden gerade mal 20 Jahre - nur die Weiterentwicklung und auch die der Ernährung läßt uns heute älter werden !!! - mal ganz davon abgesehen, das uns heute rohes Fleisch auch nicht mehr bekommt - würden wir es auf Dauer essen !!!

Nun schlagt nicht gleich auf mich ein - gg - es ist meine Meinung auf Grund meiner Erinnerung an unsere Hunde !
Und auch die meißten Tierärzte raten von Rohfleischfütterung ab !!!

so un nu muß ich mal gassi gehen bis denn dann mal
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