Wasserspaß für Nichtschwimmer-Hunde
Um Spaß im Wasser zu haben muss der Hund nicht unbedingt ein begeisterter Schwimmer sein. Klar, wenn ein Hund schwimmt, ist das natürlich noch um einiges schöner. Doch hier habe ich ausschließlich Spielideen auch für Nichtschwimmer-Hunde, die trotzdem Wasserratten sind und sich nur einfach nicht in die Tiefe trauen oder schlechte Erfahrungen mit Schwimmen gemacht haben.
Leckerchen-Fischen
Hierzu braucht der Zweibeiner schwimmende, leichte Leckerlis. Dazu eignen sich manche wenige Trockenfutter-Sorten, Brot oder leichte Wurststücke. Diese wirft man nun ins Wasser und der Hund holt sie da raus. Manche Hunde tauchen auch danach, für diese Vierbeiner eignen sich auch nichtschwimmende Futterstücke. Die meisten Hunde aber holen sie da lediglich raus, das aber auch gern.
Bei großer Hitze kann man die Leckerchen auch etwas tiefer reinwerfen, sodass der Hund zumindest bis zur Brust oder bis zum Hals nass wird.
Genau das lässt sich auch gut mit Spielzeug machen.
Vorsicht: wer lieber mit Spielzeug im Wasser toben will, sollte nicht zu teure oder seltene Spielsachen nehmen, denn es kann durchaus sein, dass der Hund es mal nicht rausholt und es dann abtreibt - also entweder hinterherschwimmen oder der Ärger ist groß.
Daher sollte man lieber billige Sachen oder Stöcke nehmen :]
Plantschen ohne Ende
Viele Hunde - auch solche, die nicht schwimmen - lieben das kühle Nass und auch, wenn das Wasser hochspritzt, wird weiter getobt. Ideal kann man das in seichtem Wasser mit weichem Boden (z.B. Sand) machen. Man animiert den im Wasser stehenden Hund dazu, nach einem Leckerchen zu springen. Manche Hunde springen sofort los, wieder andere brauchen etwas Zeit. Wird dann aber gesprungen, patscht das Wasser zu allen Seiten hinweg.
Man glaubt es kaum, aber so viele Hunde haben damit sehr viel Spaß. Und oft wird man danach gefragt, warum denn der Hund am ganzen Körper nass ist - ob er wohl doch geschwommen ist. Das ist sehr gut bei Hitze, um den Hund am ganzen Körper nass zu kriegen.
Auch kann man versuchen, den Hund dazu zu animieren, im Wasser Kommandos oder Kunststücke auszuführen - nicht jeder Hund setzt sich im Wasser hin. Geduld ist hier wichtig!
Wasser genießen
Hierzu steht der Hund im seichten Wasser. Der Mensch steht ebenfalls im Wasser. Ideal ist es, wenn der Zweibeiner ein kleines Behältnis hat, wo das Wasser reinkann. Sonst lässt sich das Wasser auch mit den Händen nehmen.
Das alles ist sehr einfach: man macht den Hund nass, gießt langsam und vorsichtig Wasser über ihn. Erst die Beine, dann der Rücken. Sehr ruhig und gleichzeitig loben oder füttern.
Bei Hitze eine tolle Abkühlung und es wird oft sehr genossen.
Klingt einfach, ist es aber selten. Viele Hunde haben Angst vor dem Wasser, was da so plötzlich von oben kommt - und weichen aus. Daher bitte sehr langsam dran gewöhnen, mithilfe von Leckerchen. Den Hund nicht in seiner Angst bestärken und ihm unbedingt Zeit lassen.
Sobald der Hund merkt, dass dies alles ihm nur Gut tut, wird er es genießen und es vielleicht sogar von Ihnen fordern!
Mein Hund schwimmt nicht - na und?
Auch ohne Schwimmen kann ein Hund richtig Spaß im Wasser haben. Wichtig ist hierbei viel Geduld und Vorsicht, denn wenn es für den Hund unangenehm wird, kann es sein, dass er das Wasser dann ganz meidet!
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