Hmmm, theoretisch denke ich genau so wie Ihr. Ich selbst bin im Katzenschutz tätig und jeder, der einem Tier etwas antut ist in meinen Augen ein schlechter Mensch. Aber in China sieht die Sache für mich ein kleines bischen anders aus, denn da ich mich sehr für asiatische Länder interessiere, habe ich auch ein wenig über die Geschichte Chinas erfahren. Wenn man sich damit ein wenig auseinander gesetzt hat, kann man so ein Verhalten Tieren gegenüber zwar noch lange nicht gutheißen, oder einen Ablaß aussprechen, aber ein ganz kleines bischen nachvollziehen....
In China sind während der großen Kulturrevolution Viele Millionen von Menschen schlichtweg verhungert. Meine Kenntnisse zur genauen Zahl sind ungenau, ich meine aber etwas von über 20 Millionen gehört zu haben. Daß in solchen Zeiten das Haustier seinen Rang als Schoßhund verliert scheint jedem einzuleuchten, denn wenn die Entscheidung ist : Dein Kind oder Dein Tier sollte jeder "normale" Mensch wissen was zu tun ist... Vor jener Zeit, waren Haustiere sehr geschätzt, besonders solche von besonders hübschem Aussehen. ABer währen der gesamten Zeit des großen Umbruchs unter Mao wurde das Volk geknechtet und zur Grausamkeit umerzogen. China ist ein SEHR großes Land und in manchen Dörfern ist die Zeit stehengeblieben, dort herrschen auch noch sehr grausame Sitten. In den modernen Städten, in denen niemand mehr hungern muß, halten auch ganz langsam wieder Tiere und Tierliebe Einzug. Nur bis dieses Land auf dem Stand des Tierschutzes ist, wie es z.T hier ist, wird noch viel Zeit vergehen....
Traurig hingegen finde ich es persönlich, daß in einem Ach so aufgeklärten und tierlieben Land die Deutschland ebenfalls Tiere zum Teil grausam hingerichtet werden....
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