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Alt 31.12.2004, 14:06   #1 (permalink)
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Standard Fütterungsart - Barfen

Was heißt BARFEN?

barfen ist eine abkürzung und siese bedeutet:"Bones And Raw Food" (Knochen und Rohes Futter). Eingedeutscht wurde es dennnocvh unter dem begriff: "Biologisches Artgerechtes Rohes Futter".

Warum BARF?

Die Grundidee dieses Ernährungsprogramms beruht auf der evolutionären Entwicklung des Haushundes. Fertigfutter besteht aus intensivst verarbeiteten, gekochten Produkten. Die ursprünglich weite Palette ist auf wenige Zutaten geschrumpft und besteht auf einer Getreidebasis.
Billinghurst wurde schnell klar, dass 70 Jahre evolutionsmäßig nicht ausreichen für eine Anpassung des Organismus an solch eine radikale Änderung und gesundheitliche Schäden verursachen muss.
Im Zuge der industriellen Futterherstellung wurde dem Halter erklärt, nur die Futterindustrie sei in der Lage, gesundes und ausgewogenes Futterherzustellen. Selber kochen würde zwangsläufig zu Über- bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen etc. führen und somit die Gesundheit des Hundes gefährden. Eine absurde Annahme, weil es Tüten und Dosen erst seit wenigen Jahrzehnten gibt und auch heute noch nicht in jeder Ecke der Welt. Und die Hunde gediehen und gedeihen trotzdem seit mindestens 15.000 Jahren, oder deshalb? Das Konzept von BARF führt zurück zu einer biologisch artgerechten Ernährung so wie die Hunde früher auch ernährt wurden. Mit dem, was gerade da war und ohne große Aufregung. Bücher brauchte der Halter von damals auch nicht. Man wusste einfach, wie es ging. Leider haben wir vieles davon vergessen und Probleme damit, diesen eher instinktiven und mehr naturverbundenen Umgang mit dem Hund wieder zu beleben. Wir suchen die Lösung in fertigen Rezepten und mathematischen Formeln.
Wolf und Hund ähneln sich vom Verdauungstrakt her noch zu 98%. Das haben sog. Mitochondrien-Tests ergeben. Folglich braucht der Hund tatsächlich noch dasselbe Futter, was ein Wolf frisst/fressen würde.
Ein Beutetier besteht aber nicht zu 20% aus Fleisch und zu 80% aus Getreide, Füllstoffen und Soja. Auch nicht zu 30% aus Fleisch und zu 70% aus pflanzlichen Zutaten (wie bei den hochwertigen Tofu-Sorten). Es besteht zu 70% (mindestens) aus Fleisch, der Mageninhalt (Pflanzen) machen vielleicht 5-10% aus, dann kommen noch Knochen, Fell, Blut u. ä. dazu.
Über Millionen von Jahren hat sich der Vorfahre des Hundes fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost ernährt. Im Zuge der Domestikation bereicherte sich der Speiseplan um menschliche Abfälle und Tischreste. Eine äußerst abwechslungsreiche Ernährung, die sich über Tausende von Jahren nicht wesentlich änderte. Eine Ernährung, an die der Hund auch heute noch physiologisch angepasst ist.
Die industrielle Futterherstellung ist etwa 70 Jahre jung und brachte eine radikale Änderung. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand die Nahrung hauptsächlich aus rohen fleischigen Knochen, zu einem geringeren Anteil an Muskelfleisch, Innereien und anderen vollwertigen Rohstoffen tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Gekochte Nahrung und Getreide machten nur einen ganz kleinen Teil aus.

Vorteile:

Beim BARF kann man den Fleischanteil auf eine Menge hochschrauben, die einem sinnvoll erscheint. Je nach Alter und Aktivität des Hundes 70-80%. Das potentiell Allergieauslösende Getreide kann auf ein Minimum reduziert werden (einmal pro Woche Reis oder Hundeflocken), ansonsten gibt es Vitamine (die das TroFu künstlich enthält) in natürlicher Form: Obst, Gemüse, Kräuter.
Bei der Trocknung von Lebensmitteln zu Trockenfutter gehen eine Menge Vitalstoffe verloren (Vitamine etc.). Diese werden dann vom Hersteller wieder hinzugefügt. Es sind aber meist künstliche Produkte, die mit dem natürlichen Vorkommen nicht immer viel gemeinsam haben und auch vom Organismus in keiner Weise so verwertet werden können, wie die natürlichen Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe.
Bei frischem Fleisch und frischem Gemüse muss man bei einem (gesunden) Hund aber keine künstlichen und damit oft auch schädlichen, Zusätze geben, weil im Frischfutter nämlich noch alles drin steckt.
Es gibt natürlich viele Zusätze, die bestimmte Wirkungen haben und dem Hund „gut tun“, sie sind aber nicht zwingend notwendig. Calcium z. B. kann man über Milchprodukte, Knochen oder gemahlene Eierschalen in ausreichendem Maße zuführen.
Kein Futterhersteller arbeitet nur der guten Gesundheit der Hunde willens. Der Hundefutterindustrie geht es einzig und allein nur um Profit. Viele Hundefutterherstellerfirmen sind Tochterfirmen von großen Lebensmittelfirmen, welche so ihren Abfall noch gut zu Geld machen können. Wenn man tiefer ins Thema eintaucht, lernt man viel darüber wie man Futteretiketten (zwischen den Zeilen!) liest und man bekommt das kalte Grausen, was da alles so - keineswegs in nur in Billigfuttern, sondern auch in Premium und Super-Premium Futtern - enthalten ist.
Der Markt ist riesig und die „überbesorgten“ Hundehalter - die nur das „beste“ für ihre Lieblinge wollen - sind sehr zugänglich für die gutformulierten Behauptungen diverser Experten, da man als einfacher Hundehalter ja eigentlich viel zu „dumm“ ist, seinen Hund im Alleingang mit selbst zusammengestellten Mahlzeiten richtig zu füttern.
Wenn man aber überlegt, dass man jeder Mutter zutraut ihre Kinder gesund zu ernähren, ist das schon mehr als unglaubwürdig. Keine Mutter schaut sich Zusammensetzungslisten für Kindernahrung an. Sie kauft die ihrer Meinung nach besten „Rohstoffe“ und kocht gesund und abwechslungsreich. Und sie zerbricht sich bestimmt nicht jeden Tag den Kopf, ob das Phosphor-Calcium-Verhältnis in der Nahrung auch wirklich stimmt, noch rechnet sie es anhand von Tabellen aus.
Wir Menschen sind in unserem ganzen Stoffwechsel, Wachstum, etc., nicht weniger kompliziert als Hunde. Aber kommen einem von uns die Gedanken: „Hoffentlich krieg ich keine HD! Hoffentlich sind meine Blutwerte gut! Hoffentlich wächst mein Haar schön!“
Und warum soll gerade der Hund das einzigste Wesen auf dem Planeten sein, welches NUR mit Fertigfutter überleben kann, welches ja anderwärtig doch schon ziemlich verpönt ist?!
Wir essen doch auch nicht nur Tütensuppen zum überleben?! (Wenn man sich allerdings die Regale im Supermarkt mit dem ganzen „Fix“ Zeug, Backmischungen und Tiefkühl-Fertigmahlzeiten ansehe, fragt man sich doch, welche Hausfrau es noch fertig bringt „normal“ und alleine zu kochen.)
Wenn man mal einen Blick in die Regale von Pet-Shops wirft, wird einem bei dem Angebot fast schwindelig. Da heißt es: In diesem Futter ist alles drin was ihr Hund braucht. Es sorgt für gutes Fell, gesunde Zähne, langes leben, elastische Gelenke usw. usw.
Gleichzeitig bietet der selbe Hersteller Zusätze für NOCH schöneres Fell, Extra-Kaustangen für NOCH schönere Zähne, Pülverchen für noch elastischer Gelenke an.

Also ist das Futter doch nicht so optimal?

Und warum hat mittlerweile fast jede große Futtermittelfirma auch spezielle Diätfutter für/gegen jede Krankheit (Leber, Nieren Herz, Allergie, Harntrakt-Futter), wenn ihre „normalen“ Futtersorten doch so gesund sind?

Wirklich roh?

Beim barfen füttert man ALLES Fleisch und Gemüse roh. Grundsätzlich! Gekocht wird eigentlich nur Reis, Kartoffeln oder Hirse und Co gegeben.
Jetzt denken viele: Aber im Fleisch sind doch Parasiten, Salmonellen und so weiter. Darf der Hund das überhaupt? Hunde dürfen sehr wohl rohes Fleisch fressen. Ihre Ahnen oder Verwandten, die Wölfe, haben immer rohes Fleisch gefressen. Noch nie hatte ein Hund die Möglichkeit sein Futter selbst zu kochen.
Natürlich fraß er schon immer die Essensreste der Menschen, aber auch rohe Schlachtabfälle usw.
Rohes Schweinefleisch sollte man allerdings nicht geben. Wegen dem Aujetzki-Virus, wobei eine Infektion bei Hunden immer tödlich ausgeht. Allerdings gilt Deutschland nun schon seit einiger Zeit als Aujetzki-frei. Aber man muss sich ja nicht unbedingt da drauf verlassen.
Das Hunde generell von rohem Fleisch krank werden ist eine unhaltbare Aussage. Außerdem geben wir beim barfen auch kein „Abfallfleisch“, sondern solches, welches von Tieren, die für den Menschlichen Verzehr zugelassen sind, stammt. Auch darauf können natürlich Erreger diverser Krankheiten sein, mit welchen aber ein gesunder Hundeorganismus leicht fertig wird. Am meisten werden Salmonellen angeführt.
Bei einem „Massentest“ in einem BARFer-Forum, wurden viele Hunde auf Salmonellen getestet. Ein einziger Hund wurde positiv befunden, der hatte aber noch nie rohes Fleisch bekommen. Kein rohernährter Hund wurde positiv getestet. Auf diversen Kauartikeln, wie Schweineöhrchen und Ochsenziemern finden sich oft Unmengen von Salmonellen. Und ein Hund, dessen Organismus von dem ständigen Verzehr nicht artgerechtem Futters geschwächt ist, kann sich damit auch leicht infizieren.
Ebenso werden von BARF-Gegnern oft Erkrankungen durch Neosporose, Toxoplasma usw. angeführt.
Wieder gilt auch hier, dass ein Hund der ein gesundes Immunsystem hat, diese Krankheiten ohne jede Symptome durchmachen KANN und dann dagegen immun ist. Hunde mit geschwächtem Immunsystem können allerdings schwer erkranken.
Darmparasiten sind eigentlich auch kein Thema. Ich habe meinen Hund zu TroFu Zeiten alle 3 Monate (wie mir mein TA riet) vorsorglich entwurmt. Dass dadurch aber die ganze Darmflora völlig aus dem Lot kommt und damit noch anfälliger für einen Wurmbefall wird, wusste ich nicht. Jetzt lasse ich bei Wurmverdacht Kotproben untersuchen und entwurme bei Bedarf.
Allerdings war das noch nie nötig, da alle Proben immer negativ waren. Soviel zu den Krankheiten durch BARF! Ich persönlich kenne (ich arbeite als Aushilfe in einer TA Praxis und als Groomer) viel mehr Hunde, die durch TroFu sehr schwer krank geworden sind (Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Allergien usw.) und durch BARF wieder einigermaßen, oder sogar ganz, gesund wurden, als solche, die durch BARF krank wurden.
Eine Überlegung dazu: Raubtiere im Zoo werden schon immer mit „krankmachendem“ rohem Fleisch gefüttert. Die Zootierärzte würden das Leben ihrer Schützlinge bestimmt nicht derart leichtfertig aufs Spiel setzen, wenn es soooooo gefährlich wäre. Das sind auch alles Fleischfresser und gar nicht sooo viel anders als unsere Hunde!
Und noch was wichtiges: Das der Verzehr von rohem Fleisch Hunde aggressiv macht, ist ein unhaltbares Ammenmärchen und entbehrt jeglicher Realität!

Was füttert man denn genau beim barfen?

Hauptbestandteil der Hundenahrung sind Fleisch und Knochen. Dabei vom

- Rind: Muskelfleisch, Schlund, Kopffleisch, Stichfleisch, Kronfleisch, Zwerchfell, Herz, Milz, Niere, Pansen, Blättermagen, Leber, alle Knochen, besonders Rippen, Brustbein und alle weicheren
- Huhn: Alles
- Lamm: Wie bei Rind, nur kein Pansen
- Fisch: ganze Fische
- Kaninchen/Hase: ganz

Auch wenn Deutschland mittlerweile als Aujetzki frei gilt; Schweinefleisch wegen der Gefahr einer Infektion mit dem für Hunden tödlichen Aujetzki-Virus meiden, oder nur gekocht füttern!

Die Ernaehrung wird mit Gemüse und Obst ergänzt. Gemüse/Obst wird immer püriert gefüttert, weil Hunde nicht in der Lage sind pflanzliche Zellen zu erschließen und so die enthaltenden Vitamine nicht nutzen können.
Verfüttert werden können: Karotten, Zucchini, Fenchel, Lauch, Sellerie, Äpfel, Birnen, Bananen, Kiwi, Obst der Saison (Erdbeeren, Aprikosen, Pfirsich usw.).
Der Gemüsebrei sollte zu 50% aus grünem Blattgemüse, wie Kopfsalat, Rukola, Löwenzahn, Feldsalat, Kresse, Endivien, Brennesseln usw. bestehen.

Rohe Kartoffeln, Avocado und Weintrauben enthalten Stoffe, welche für Hund giftig sind und dürfen nicht verfüttert werden!

Beim barfen spielt die Fütterung von Getreide eine untergeordnete Rolle. Zweifelsfrei benötigt der Hund Kohlenhydrate in Form von Glykogen - der tierischen Stärke. Ob Hunde aber nun Kohlenhydrate in Form von Getreide benötigen, ist mehr als diskutiert. Wirft man bei diesem Punkt einen Blick auf Industriefutter, wird einem sofort klar, dass dort Getreide in Unmengen enthalten ist - meist bei weitem mehr als die Hälfte. Das ist aber auf keinen Fall artgerecht.
Wer aber nicht auf die Fütterung von Getreide verzichten möchte, kann durchaus das Futter mit diversen gekochten oder gut gequollenen (mind. 4 Std.) Flocken anreichern. Gegeben werden können Hafer, Gerste, Weizen, Hirse, Dinkel, Amaranth, Reis ebenso Kokosflocken und Couscous.
Einige Vitamine sind fettlöslich und damit der Hund sie aufnehmen kann, muss dem Futter Öl beigefügt werden. An Ölen eigenen sich Olivenöl, Distelöl, Leinsamenöl, Traubenkernöl und Nachtkerzenöl am besten im Wechsel.

Wie und wieviel füttert man?

Das Fleisch bekommt der Hund entweder in einem Stück (Pansen, Rinderlefzen, Rindermuskelfleisch, Hühnerhälse, Flügel Putenhals usw.), oder in Goulaschgrosse Stücke geschnitten. Bei Hunden, die sehr zum schlingen neigen, kann man auch gewolftes Fleisch (also durch den Wolf gedrehtes) anbieten. Mit einem gutem Fleischwolf lassen sich auch kleinere Knochen wie Hühnerhälse, Flügel oder Karkassen wolfen.
Als Futtermenge kann man ca. 2-3% des Körpergewichtes an Nahrung berechnen. Das kommt aber auch immer auf das Alter, die Aktivität und den gesamten Zustand des Hundes an. Ca. 70% der täglichen Ration bestehen aus Fleisch, der Rest aus Gemüse, Obst und Getreide.
Bei einer 12 Kilo schweren Französischen Bulldogge würde das heißen, dass sie 240-360g Futter am Tag bekommen müsste, wovon ca. 190-280g aus Fleisch oder rohen fleischigen Knochen und 50-80g aus Gemüse, Obst und Getreide bestehen sollten.
Wenn der Hund zu- oder abnimmt, was man am Anfang mit regelmäßiger Gewichtskontrolle überprüfen sollte, erhöht oder kürzt man dementsprechend die Ration.

Hier nun auch noch ein kleiner Futterplan:

Wir gehen hier von 2 Hauptmahlzeiten (morgens und abends) am Tag aus + einen Tag Fasten (Bekommt nicht allen Hunden gut. Oft ist es besser nur zwei mal die Woche die morgendliche Mahlzeit ausfallen zu lassen.), wobei wir dann auf 12 Mahlzeiten die Woche kommen.

Fleisch (kleinere Abweichungen sind immer möglich, vor allem muss der Plan abwechslungsreich sein):

- 4mal Muskelfleisch (Rind, Huhn, Pute, Kaninchen, Wild, Lamm)
- 1mal Fisch
- 2mal Pansen
- 3mal Rohe Fleischige Knochen (Huhn, Putenhals, Lammrippen, Kälber-/Rinder-/ Brustbein und Rippen)
- 1mal Leber
- 1mal Herz

Gemüse-/Obst-Brei gibt es 6mal die Woche. Er besteht zu 50% aus grünem Blattgemüse und ansonsten Karotten, Gemüse und Obst der Saison, Banane, Apfel und einmal die Woche auch Spinat (immer mit etwas Sahne oder Butter).

Unbedingt verboten sind Avocado, rohe grüne Bohnen, Auberginen und Zwiebeln. Tomaten sollten, wenn überhaupt nur in kleinen Mengen gegeben werden! Kohlarten sollten gedünstet gegeben werden.

Fünfmal die Woche einen Teelöffel Hokamix oder andere Kräuter (z. B die Algen-Kräutermischung aus dem BARF-Shop oder gefrorene oder frische Kräuter (davon natürlich mehr als einen Teelöffel voll).

Milchprodukte können zusätzlich zum Gemüsebrei, aber auch als mittägliche Zwischenmahlzeit einige male in der Woche gegeben werden. Gut wäre da z. B.

- 1mal Hüttenkäse
- 1mal Jogurt
- 2mal Quark

Als wertvoller Zusatz zu den Milchprodukten hat sich ein Teelöffel Heilerde sehr bewährt. Milchprodukte nicht mit Fleisch mischen!

Ansonsten gilt noch:

- 1mal ein Ei mit Schale
- 1mal Apfelessig (nicht unbedingt erforderlich, aber durch die Enzyme gut für die Verdauung)
- 2-3mal Bierhefe
- 2mal Honig

Vor und während der kalten Jahreszeit, zum „abhärten“:

- 2-3mal Spirulina
- 2-3mal Blütenpollen, Sanddornsaft oder Hagebuttenmus (von allem oben genannten ein Teelöffel voll und auf die Woche bezogen)

Öle:

Leinöl, Nachtkerzenöl, Distelöl, Olivenöl, Traubenkernöl, Hanföl und Rapsöl - mehrere Sorten davon im Wechsel. Ebenso kann man ab und zu Fischöl, Lachsöl oder Lebertran verwenden. Aber bitte sparsam, weil es zu einer Überversorgung an Vitamin A und D kommen kann! Viermal ein Teelöffel voll (ins Gemüse).

Getreide:

Nudeln haben wirklich nur sattmachende Funktion. Besser:

- Haferflocken (eingeweicht/gequollen)
- Reis (matschig gekocht)
- Gekochte zerdrückte Kartoffeln - mit dem Fleisch gemischt





Zum Schluss: BARF ist kein Allheilmittel und keine Garantie, dass der Hund immer gesund bleibt, aber eine natürliche und artgerechte Art der Ernährung für den Fleischfresser Hund!
SoulyMaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2005, 14:42   #2 (permalink)
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danke souly, jetzt kann ich auch wieder mitreden
Barfen habe ich noch nie zuvor gehört
greetz
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suriv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2005, 19:41   #3 (permalink)
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kein prob mach ich doch gern.

falls du oder jemand anders noch fragen hat dann meldet euch einfach

dani
SoulyMaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2005, 21:21   #4 (permalink)
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Standard barfen

Wo kann ich denn erfahren, wieviel ein Hund beim Barfen fressen darf? Bin ganz neu hier und würde mich über Tips freuen. Finde mich noch nicht so richtig zurecht hier.
Maiwald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2005, 13:31   #5 (permalink)
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Hallo,

Man geht von ca. 2% des Körpergewichts aus, davon 2/3 Fleisch/Knochen und 1/3 püriertes Gemüse.
__________________

die Seite rund um Mäuse!
Anjastasia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2006, 17:36   #6 (permalink)
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@SoulyMaus
Wenn du Texte von anderen Internetseiten klaust, koenntest du auch um Erlaubniss fragen, oder wenigstens eine Quelle angeben!

Der Text ist naemlich auf meinem Mist gewachsen und ich finde es nicht toll, dass ihn jeder benutzt und ihn als seinen eigenen ausgibt!
Macht euch doch die Muehe und schreibt selbst was uebers barfen!!!

Diese Zusammenfassung ueber's barfen habe ich exclusiv fuer FrenchBulldog.de
geschrieben!!

Andrea
Helen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2006, 12:12   #7 (permalink)
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Ja, die Quelle sollte man schon angeben, aber ich denke, der Zweck heiligt die Mittel, vielleicht wurde es auch nur vergessen. Wichtig ist doch, dass möglichst viele Hundebesitzer davon erfahren und die Möglichkeit haben, ihr Fütterungsverhalten zu ändern. Im Sinne unserer Hunde! Danke jedenfalls für den interessanten Artikel!
LG Majamaus
Majamaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 17:28   #8 (permalink)
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Hallo an alle, die glauben ihre Hunde oderKatzen Barfen zu müssen. Papier ist geduldig! Das Interneit leider auch. Irgend ein "Pseudowissenschaftler" hat sich da was ausgedacht, und schon machen es alle nach. Weder Hunde, noch Katzen vertragen auf Dauer das Barfen. Auch bei Katzen, besonders bei Welpen, beinhaltet das Barfen viel zu viel Eiweiß! Dadurch wird das Verhältnis von Magnesium, Phosphor und Kalzium extrem durcheinander gebracht. Es entstehen nicht nur Nierensteine, sondern auch Knochenschädigungen. Jeder Muskel besteht aus anderen Werten. Jede Sorte Fleich, jeder Fisch. Somit muss beim Barfen alles genau berechnet werden. Es gibt da keine Richtwerte, oder Faustregel. Zu viel ist zu viel und zu wenig ist zu wenig. Wir sind alle strengstens gegen Tierversuche! Warum benutzt ihr dann eueren Liebling als Versuchskaninchen? Ich möchte hier keine Werbung für Futter machen, aber es gibt einige sehr gute Futterhersteller!!!
nova ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2006, 13:12   #9 (permalink)
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Wir benutzen unsere Tiere nicht als Versuchskaninchen!!!!!! Im Gegenteil! Und das barfen ist ja nichts neues, was jetzt erst erfunden wurde, sondern man geht zum Ursprung zurück. Das hat z. B. Juliette de Bairacli Levy schon vor 50 Jahren so beschrieben und sie hat ihre Hunde immer so gefüttert und die waren nie krank. Krank werden unsere Tiere durch das schlechte Futter, und die Futtermittelindustrie will uns nur weismachen, dass alleine sie in der Lage ist, den Hund gut zu ernähren! Was meinst du, warum soviele Futtermittelhersteller auf den Markt drängen? Die habens gerafft, dass die Leute ihre Hunde auf bequeme Weise ernähren wollen und dafür auch mehr Geld ausgeben. Wer sich intensiv mit der Zusammenstellung der TroFus beschäftigt, wird sehr schnell darauf kommen, was für ein Mist da drin ist. Und dann muß man ein anderes, möglicherweise "Diätfutter" füttern, das das Problem beheben soll, das durch das Füttern mit Tro Fu überhaupt erst entstanden ist! Und wenn man den Unterschied selbst beim eigenen Hund erlebt hat, wird man nie wieder TroFu füttern!!!!!!! Es kann doch wohl nicht Dein ernst sein, dass Du uns unterstellst, wir würden unseren Hunden schaden wollen! Unsere Hündin ist allergisch gegen alles mögliche, hatte schlimme Fellprobleme, offene Hautstellen und viele andere schlimme Sachen mit 4 Jahren. Seit ich aufs barfen umgestiegen bin (was ich or 30 Jahren auch schon mal gemacht habe und nur aus Bequemlichkeit aufgegeben habe), geht es ihr hervorragend, alle Probleme sind wie weggeblasen! Das allein hat es schon gerechtfertigt, dass ich wieder umgestellt habe. Und mein TA ist derselben Meinung. Das mit der Ausgewogenheit ist ja so, dass das Futter über einige Wochen (und nicht täglich) ausgewogen sein muß. Und wenn man sich damit eingehend beschäftigt, weiß man auch, was man geben muß.
Wer der Futtermittelindustrie Glauben schenkt, glaubt auch an den Weihnachtsmann!
Sorry, aber wenn ich soviel "fundiertes Halbwissen" in einem Beitrag finde, geht mir die Hutschnur hoch! Ich will Dich keinesfalls zum barfen bekehren, aber ich würde mich erst mal sehr, sehr gründlich informieren, ehe ich andere Hundebesitzer versuche zu verunsichern!
Majamaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2006, 23:18   #10 (permalink)
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Hallo zusammen,

Zitat:
Zitat von nova
Auch bei Katzen, besonders bei Welpen, beinhaltet das Barfen viel zu viel Eiweiß! Dadurch wird das Verhältnis von Magnesium, Phosphor und Kalzium extrem durcheinander gebracht. Es entstehen nicht nur Nierensteine, sondern auch Knochenschädigungen. Jeder Muskel besteht aus anderen Werten. Jede Sorte Fleich, jeder Fisch. Somit muss beim Barfen alles genau berechnet werden. Es gibt da keine Richtwerte, oder Faustregel. Zu viel ist zu viel und zu wenig ist zu wenig.
Ich würde vorschlagen nova, Du nimmst Dir nochmal etwas Zeit und liest mal ein Buch über Hundeernährung, z.B. eins von Meyer/Zentek und wenn Du die ganzen Zusammenhänge mit Magnesium, Phosphor und Kalzium, Natrium gibts auch noch und dem Eiweiß und den Fetten begriffen hast, dann schreibst Du wieder in einem Forum, aber dann eben mit der Gewißheit, kein dummes Zeug in dem so geduldigen Internet zu verbreiten.
Bis dahin aber besser nicht.

Mal die kurze Version des Barfens.

Barfen heißt, dem Hund ganze Tiere anzubieten und dem Hund die Möglickeit zu bieten, Kräuter und pflanzliche Nahrung nach seinem Geschmack aufzunehmen. Das entspricht der natürlichen Ernährung von Carnivoren.

Fleisch vom Metzger ist kein (echtes) barfen. Das fehlende Blut kann zu Natriummangel führen.

Gruß
__________________
http://www.norden-spezial.de
Trekmax ist offline   Mit Zitat antworten
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